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Die S-Bahn ist eins der meist genutzten Verkehrsmittel Berlins. Ein Waggon bietet mit seinen 58 Quadratmetern ausreichend Platz für ein temporäres Ladenlokal. Ein Pop-Up Shop in der Berliner S-Bahn ist, im Gegensatz zum Online Shopping, eine räumliche Näherung an den Kunden. Die Produkte befinden sich dort, wo sich potenzielle Kunden zwangsläufig aufhalten. Täglich sind tausende Menschen auf dem Weg zur Arbeit, zum Sport, zu Freunden. Die Fahrgäste haben die Möglichkeit während der Fahrzeit in dem Ladenlokal zu stöbern oder sich die Zeit in dem dazugehörigen Café versüßen zu lassen. Der Pop-Up Shop wird von Jungdesignern betrieben, die in kürzester Zeit eine breite Masse ansprechen und durch unkonventionelle Art auf sich aufmerksam machen wollen.



Das Wechselbad ist ein Konzept für ein Badezimmer auf minimalem Raum. Eine doppelwandige Tür dient als Duschabtrennung. Die Armatur im Duschraum ist höhenverstellbar, kann als Duschkopf oder durch eine Drehung als Handbrause für ein klappbares Waschbecken umfunktioniert werden. In ausklappbaren Fächern lassen sich Duschutensilien aufbewahren. Eingeklappt werden die in der Wand liegenden Fächer eins mit dem Fliesenraster.
2015 | Josef Lauten Stiftung – Für das außergewöhnlichste Raumkonzept


In eine bestehende Campuslandschaft soll ein neues Studio-Gebäude für Studierende integriert werden. Die Gebäudehülle von Studio Emilie lässt Architektur in Gestalt einer abstrahierten Häuserformation erahnen. Im Innern befindet sich neben 23 Einzelarbeitsplätzen auch ein Gruppenarbeitsraum. Die Räume sind durch einen Erschließungs- und Versorgungsbereich miteinander verbunden, welche zugleich als Abtrennung voneinander dienen. Die Lattenfassade spiegelt sich an der Innendecke des Studios wieder und bildet eine Verschmelzung von Innen und Außen. Das aufgeständerte Gebäude lässt nicht nur Platz für Parkplätze, sondern ermöglicht eine weite Sicht auf den Campus. Studio Emilie bildet den Ruhepol inmitten der hektischen Umgebung. Es ist ein Ort des persönlichen Austauschs und des gemeinsamen Arbeitens, an dem die Arbeitsqualität und Kreativität steigt.
In Zusammenarbeit mit: Jan Fritz, Timon Mäder, Florian Rodrigo
2017


